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LafargeHolcim

Transformation der Systemlandschaft – EPI-USE Labs liefert die richtigen Services zur Fusion

Über lafargeholcim

LafargeHolcim ist einer der weltweit führenden Anbieter von Zement und Zuschlagstoffen (Schotter, Kies und Sand) einschließlich weiterer Aktivitäten wie Transportbeton und Asphalt inklusive Serviceleistungen. Der Konzern hält Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen in rund 90 Ländern auf allen Kontinenten. Weitere Informationen unter: www.lafargeholcim.com

"Das EPI-USE Labs Team arbeitete eng mit unserem Projektteam zusammen, um Anforderungen zu verstehen, Alternativen vorzuschlagen, Orientierungshilfen zu geben und Risiken zu verdeutlichen. Allen Parteien war der strenge Zeitplan bewusst und wir verminderten Risiken gemeinsam, indem wir vor Ort mehrere Workshops abhielten. So sicherten wir allgemeines Verständnis bezüglich der wichtigen Entscheidungen. Tägliche Kommunikation war der Schlüssel zum Erfolg, als wir durch kritische Phasen gingen "                                                           Kathy McLeod, Leiterin Applikationen und Design, LafargeHolcim   

Anforderungen des Kunden

Im April 2014 kündigten Holcim und Lafarge, zwei unabhängige Firmen, eine Fusion an. Mit einem Gesamtmarktwert von über 50 Milliarden US-Dollar war dies die zweitgrößte Fusion des Jahres weltweit. Da eine Fusion dieser Größenordnung regulatorische Fragen aufwerfen würde, entschied sich Holcim, Teile seines Unternehmens zu veräußern. Die Verkäufe beliefen sich auf 10 bis 15% des EBITDA des Konzerns.

Die Herausforderungen:

  • Abhängigkeit der LafargeHolcim Fusion vom erfolgreichen Abschluss des Veräußerungsprojekts
  • Fortlaufende Verhandlungen mit dem Käufer der veräußerten Geschäftsbereiche während des Projekts
  • Strenge gesetzliche Bestimmungen für System- und Datentrennung
  • Ehrgeiziger Zeitplan mit einem festen Abschlusstermin 

Weitere Komplikationen traten während des Projekts auf: regulatorische und wirtschaftliche Anforderungen machten erhebliche Veränderungen im Umfang des Projekts nötig. 

  Kundeninterview

Lösungen & Vorteile für den Kunden

DIE LÖSUNG

Holcim trat mit EPI-USE Labs in Kontakt, um gemeinsam eine Lösung für dieses komplexe und groß angelegte Veräußerungsprojekt zu finden. Da Holcim bereits Kunde von EPI-USE Labs gewesen war, hatte der Konzern die Data Sync Manager™ (DSM) Suite im Einsatz, um seine SAP Systemlandschaft effizient zu managen und zu optimieren.

Kathy McLeod, LafargeHolcims Leiterin Applikationen und Design erklärt:„Wir hatten eine gute, partnerschaftliche Geschäftsbeziehung mit EPI-USE Labs und wendeten uns an sie um herauszufinden, wie sie uns in diesem Projekt unterstützen konnten. EPI-USE Labs erklärte uns den Prozess im Detail und stellte den Kontakt zu anderen Referenzkunden her, die ihre Projekterfahrungen mit uns teilten.“

Im März 2015 wurde das Projekt von EPI-USE Labs mit einem ausführlichen zweiwöchigen Konzeptions-Workshop gestartet, der Holcims Teams aus IT und Fachabteilungen involvierte. Der Konzeptionsplan beinhaltete einen übergeordneten Projektplan, Architektur der Systemlandschaft, funktionale Datenanalyse sowie eine formale Leistungsbeschreibung (SOW/Statement of Work), die Arbeitsergebnisse, Rollen und Verantwortlichkeiten definierte.

DAS PROJEKT IM ÜBERBLICK
Im April 2015 begann EPI-USE Labs mit der Implementierung und Konfiguration. Dabei arbeiteten sie mit Holcims Basisteam, um die benötigten Systeme aufzubauen. Gleichzeitig arbeitete EPI-USE Labs mit den Leitern der Fachabteilungen, um die fachspezifischen Datenanforderungen weiter zu entwickeln.
Der ursprüngliche Umfang des Projekts beinhaltete die vollständige Veräußerung von zwölf kanadischen Buchungskreisen, inklusive aller relevanter Stamm- und Bewegungsdaten. Mit Hilfe des Data Sync Managers konnte Holcim auf der Ebene des Buchungskreises ansetzen und alle Daten einbeziehen. Teil des Projekts war auch ein Anlagenverkauf von fünf Terminals und eines Werks mit den jeweiligen Stammdaten. Da dieser Verkauf nur einen Teil des US-amerikanischen Buchungskreises betraf, ergab sich eine Herausforderung: die Teams mussten spezielle Teilmengen der Buchungskreisdaten identifizieren und an die Finanz- und Controllingdaten anpassen.
Ende April änderten sich zusätzlich die regulatorischen Anforderungen, was dazu führte, dass Bewegungsdaten, die in Verbindung mit dem Werk und den Unternehmensterminals standen, mit einbezogen werden sollten. „Das EPI-USE Labs Team arbeitete eng mit unserem Designteam zusammen, um die zusätzlichen Regeln mit so wenig wie möglich Zeitverlust zu definieren und zu konfigurieren“, sagte Kathy McLeod. Im Mai fand der erste Validierungszyklus statt, wobei Holcim die Führung übernahm und EPI-USE Labs das ursprüngliche Carve-Out Modell anpasste.
In den letzten Tagen vor der Umstellung im Juni ergaben sich zusätzliche Anforderungen: es sollten zwei weitere kanadische Buchungskreise und zwei virtuelle Werke, sowie der Delta-Lauf der Gehaltsabrechnung für Angestellte auf Stundenbasis mit einbezogen werden. Da die Testabläufe fast abgeschlossen waren, stellte dies ein hohes Risiko für das gesamte Projekt dar. „Das EPI-USE Labs Team war allen Herausforderungen gewachsen und setzte Offshore-Ressourcen wirksam ein, um Projektfortschritte rund um die Uhr sicher zu stellen“, sagte Kathy McLeod.
DAS ERGEBNIS

Im Zeitraum von nur drei Monaten und einer Woche konnten Holcim und EPI-USE Labs das kanadische Geschäft sowie ausgewählte USamerikanische Terminals und ein US-amerikanisches Werk erfolgreich in eine vollständig unabhängige Umgebung ausgliedern. Dies wurde durch den Einsatz von Holcims Disaster Recovery Infrastruktur komplett ohne Produktionsunterbrechungen erreicht.

Trotz erheblicher Veränderungen im Laufe des Projekts konnte EPI-USE Labs seine Tools und Services immer den neuen Anforderungen anpassen.Enge Zusammenarbeit zwischen EPI-USE Labs und Holcims Experten der Fachabteilungen gewährleistete, dass die Anforderungen machbar und korrekt integriert wurden.

Schließlich konnte Holcim die neue Systemlandschaft nutzen, um nahtlos das von der Käuferpartei unterschriebene Abkommen TSA (Transitional Services Agreement) auszuführen. Durch das erfolgreiche Einhalten der Frist für die Veräußerung konnte Holcim mit der Lafarge Fusion fortfahren.